Schule und Ausbildung sind zentrale Orte für ein erfolgreiches anschließendes Berufsleben. Wer hier bereits mit Sucht zu kämpfen hat, findet häufig nur schwer in den Arbeitsmarkt. So

weist der letzte Statusbericht der ambulanten Suchtkrankenhilfe in Schleswig-Holstein von
2014 aus, dass lediglich 29% aller namentlich erfassten Klienten einer Erwerbstätigkeit nach-
gingen. Demgegenüber stehen 54 %, die als Haupteinkommensquelle Transferleistungen
angeben.

Dabei ist bekannt, dass neben der frühzeitigen Behandlung der Suchterkrankung ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine dauerhafte Teilhabe der Betroffenen die Integration in das Arbeitsleben ist.

Die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein möchte sich diesem Thema deshalb im Rahmen einer Fachtagung am 22. Juni in Lübeck vertieft widmen und lädt Akteure, die mit jungen Suchtkranken Menschen regelmäßig arbeiten, zur Teilnahme ein.
Den Flyer mit allen Informationen zur Tagung sowie mit Anmeldeformular finden Sie hier.
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