elternratgeber-jugendschutz_titel_quadratischAnlässlich des Aktionstags gegen Glücksspielsucht am 28. September 2016 hat SUCHT.HAMBURG den neuen Ratgeber  „Was Eltern über Glücksspielsucht wissen sollten“ veröffentlicht.

Im weiteren wurde das Informationsangebot www.automatisch-verloren.de um den Bereich Jugendliche und Glücksspiel erweitert.

Minderjährige sind anfälliger für die Risiken des Spielens. Es fällt ihnen
noch schwerer, Spielanreizen zu widerstehen. Viele wollen sich ausprobieren, an Grenzen gehen und suchen den Kick. Um sie zu schützen, ist die Teilnahme an Glücksspielen bis zum 19. Lebensjahr verboten.

Zudem ist es ihnen nicht gestattet, sich in öffentlichen Spielhallen oder ähnlichen Räumen, in denen zu mindestens überwiegend Spielgeräte – mit oder ohne Gewinnmöglichkeit – aufgestellt sind, aufzuhalten.

Doch junge Menschen nutzen häufig und immer früher das Internet und können so leicht mit Online-Werbung für Glücksspiele in Berührung kommen. Viele greifen auf mobiles Internet
zurück und sind somit aus dem Blickfeld der Eltern, wenn sie sich dafür entscheiden tatsächlich einmal ein Glücksspiel im Internet zu spielen. Im Internet wird in der Regel mit Kreditkarten oder per Wertkartensystem gezahlt. Dabei vergisst man schneller, dass echtes Geld verspielt wird.

Eltern fällt eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, mit dem Kind gemeinsam an einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Glücksspiel zu arbeiten. Daher: Informieren Sie sich!

Der Ratgeber steht hier als PDF zum Download bereit und ist außerdem ab sofort kostenfrei im Materialshop unter www.sucht-hamburg.de bestellbar.

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