Hamburgs Suchthilfelandschaft hat etwas ganz Besonderes zu bieten: hier befindet sich eine von bundesweit nur drei Beratungsstellen für Hörbehinderte mit Suchtproblemen.

Unter dem Namen „Deaf Sucht Hilfe“ wird in der Beratungsstelle unter Leiterin Farina Dahlmann zu allen Problemstellen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe beraten – in den meisten Fällen in Gebärdensprache. Zu den typischen Suchterkrankungen zählen Drogen-, Alkohol-, Glücksspiel-, Einkaufs- und Magersuchterkrankungen. Laut Beratungsstelle ist das Suchtmittel, weswegen die meisten Gehörlosen in die Beratung kommen, Alkohol.

Das Angebot der Beratungsstelle umfasst die Beratung, ambulante Suchttherapie und Nachsorge. Neben den Betroffenen selbst werden von der „Deaf Sucht Hilfe“ auch Angehörige beraten.

Das Magazin HEARZONE hat Farina Dahlmann in Gebärdensprache zu ihrer Arbeit in der Beratungsstelle interviewt. Das Interview im Video sowie ein schriftlicher Artikel dazu sind hier online abrufbar.

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