Eine durch die Techniker Krankenkasse geförderte Erhebung der Arbeit in den fünf großen Suchtselbsthilfe- und Abstinenzverbänden im Jahr 2017 wurde jetzt veröffentlicht. Demnach wurden durch diese etwa 70.000 Menschen deutschlandweit erreicht. Davon waren etwa 40.000 Männer und 30.000 Frauen. Etwa 19% davon waren Angehörige, 6,1% Interessierte.

Die TeilnehmerInnen der Suchtselbsthilfe-Angebote verteilen sich auf etwa 4110 Gruppen in den Verbänden. Dabei führten Kreuzbund und Blaues Kreuz Deutschland mit jeweils mehr als 1000 Gruppenangeboten die Statistik an, danach folgen die Guttempler, die Freundeskreise der Suchtkrankenhilfe sowie das Blaue Kreuz der evangelischen Kirche.

Betrachtet man die Altersstatistik, so fällt mit 47% der GruppenteilnehmerInnen der höchste Prozentsatz auf die 41- bis 60-jährigen. 42% sind über 60 Jahre, nur 11% sind unter 40. Im Vergleich mit der letzten Erhebung dieser Art, die 2010 stattfand, ist der Anteil der über 60-jährigen damit um 4% angestiegen, was über der gesamtgesellschaftlichen Steigerung von 2,3% liegt.

Den gesamten Bericht mit allen Zahlen und Infos zu der Erhebung findet man auf der Seite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen hier zum Nachlesen.

 

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