Bereits Anfang Dezember 2018 erschien der neueste BADO-Bericht, in dem stets die aktuellen Statistiken und Trends zur Nutzung des hamburgischen Suchthilfesystems veröffentlicht werden. Er beleuchtet die Situation im Jahr 2017. Demnach wandten sich in jenem Jahr insgesamt 15.156 Personen wegen einer Suchtproblematik an Eichrichtungen der Suchthilfe in Hamburg.

Wie schon in den Vorjahren bleibt Alkohol dabei die Hauptdroge, die von 65% als vorrangiges Problem genannt wurde. Es folgen als genannte Probleme mit problematischem Konsum die Substanzen Cannabis (43%), Kokain (31%), Opiate (15%) und problematisches Glücksspiel (13%). Mehrfachnennungen waren hier möglich. Etwa 31% der Hilfesuchenden KlientInnen waren Frauen, deren Anteil damit gegenüber den Vorjahren leicht gestiegen ist.

Ein spezieller Fokus des BADO-Berichtes von 2017 lag diesmal auf der Situation wohnungsloser Klientinnen und Klienten. Hierbei wurde der Zeitraum zwischen 2014 und 2017 betrachtet. Von etwa 23.000 durch die Suchthilfe in Hamburg betreuten Klientinnen und Klienten lebten zu Betreuungsbeginn jeweils etwa 15% der Frauen und 23% der Männer auf der Straße oder in sehr prekären Wohnverhältnissen. Etwa 44% dieser Gruppe waren opiatabghängig und 20% alkoholanhängig.

Der gesamte BADO-Bericht mit sämtlichen Daten im Detail kann kostenlos bestellt oder auch als PDF hier heruntergeladen werden. Im Fachforum der HLS am 24. Januar wird er zudem durch einen Referenten des ZIS noch einmal konkreter vorgestellt. Alle Informationen dazu sind unter der Rubrik Termine zu finden.

Eine Übersicht über sämtliche Beratungseinrichtungen sowie ambulante und stationäre Angebote der Hamburger Suchthilfe ist jederzeit im kürzlich aktualisierten Kursbuch Sucht abrufbar.

 

 

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