Im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl am 4. November fanden in zahlreichen Bundesstaaten auch Volksabstimmungen zu Sachthemen statt. Unter anderem konnten die Wähler*innen in Arizona, Montana, New Jersey und South Dakota darüber abstimmen, ob sie Cannabis für den Alltagsgebrauch künftig legal erwerben können. In Mississippi und South Dakota gab es zudem Gesetzesvorlagen für eine medizinische Nutzung von Cannabis.

Sämtliche Vorlagen setzten sich durch, selbst wenn die Abstimmungen teilweise knapp ausfielen. So waren in South Dakota beispielsweise etwa 53,4 % für die künftige legale Nutzung von Cannabis zu Freizeitzwecken, 46,6% stimmten dagegen.

In insgesamt 15 Bundesstaaten kann Cannabis somit künftig legal erworben und teilweise auch legal selbst angebaut werden. Bezogen auf die Bewohnerschaft der USA hat somit etwa ein Drittel künftig auf legalem Weg Zugang zu Cannabis als Genussmittel. In den meisten Fällen ist der Verkauf an Menschen ab 21 Jahren erlaubt. Die Zahl der Pflanzen, die selbst angebaut werden dürfen, variiert in der Regel zwischen 3 und 6, in einigen Bundesstaaten ist solch ein Eigenanbau aber auch völlig verboten.

Eine geographische Übersicht findet sich beispielsweise hier.

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