Jährlich fasst in Hamburg der so genannte BADO-Bericht die Statistiken aus den Einrichtungen der Hamburger Suchtkrankenhilfe kompakt zusammen. Ende Februar nun ist der Bericht für 2019 erschienen. Er fasst die Daten aus 57 Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe zusammen. In diesen wurden im Jahr 2019 insgesamt 15.435 verschiedene Personen in 18.526 Betreuungsverläufen erreicht.

Dabei war – wie bereits in den Vorjahren – Alkohol ein sehr dominierendes Problem. Fast zwei Drittel der Klient*innen gaben an, mit Alkohol ein Problem zu haben. Auf den Rängen dahinter folgen bei den Hauptdrogen Opioide, Cannabis und Kokain. Aber auch stoffungebundene Süchte wie Glücksspiel sind bei fast 5% der Hilfesuchenden eine Haupt-Problematik.

27 % aller Hilfesuchenden waren in 2019 Frauen. Diese waren im Mittel 42 Jahre, die Männer 39 Jahre alt. Unverändert im Zeitraum der letzten drei Jahre lag bei etwa einem Drittel der Klient*innen ein Migrationshintergrund vor.

Die gesamte Pressemitteilung sowie auch der vollständige BADO-Bericht 2019 zum Download als PDF sind hier online zu finden.

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